Seit nunmehr 16 Jahren begleitet unser Rundbrief die Arbeit des Ambulanten Hospizes Oberhausen e.V. Was als regelmäßige Information für Mitglieder begann, erreicht längst einen großen Kreis von Freundinnen und Freunden, Förderern, Ehrenamtlichen und Interessierten – in Oberhausen und darüber hinaus. Zweimal im Jahr erzählt er in einer Auflage von 7.500 Exemplaren, von Menschen, Entwicklungen und Themen, die den Ambulanten Hospizverein prägen.

Jetzt ist die zweite Ausgabe 2026 erschienen. Auf acht Seiten gibt sie erneut Einblicke, die über reine Vereinsnachrichten hinausgehen. So führt eine Reportage zum noch jungen Trauerstammtisch. Das offene Angebot startete im April und richtet sich besonders an Menschen, die Austausch in einer ungezwungenen Atmosphäre suchen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Trauerbegleitung: 16 Ehrenamtliche haben nach fünf Monaten und 80 Unterrichtseinheiten ihre Qualifikation abgeschlossen. Der Rundbrief beschreibt, was diese Aufgabe verlangt und warum Trauerbegleitung andere Formen der Unterstützung braucht als die Begleitung schwerstkranker Menschen.

Auch das Thema Vorsorge bekommt Raum. Am Beispiel des langjährigen Ehrenamtlichen Peter Haack geht es um Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht – und darum, warum gute Information oft wichtiger ist als ein schnell ausgefülltes Formular.

Eine ungewöhnliche Geschichte erzählt der Rundbrief mit der Begleitung von Martina Steiner. Als Ute Urban zu ihr kam, rechneten zunächst alle mit einer Sterbebegleitung. Doch die Therapie schlug an, der Krebs lässt sich derzeit nicht mehr nachweisen – und aus der Begleitung am Lebensende wurde eine Begleitung zurück ins Leben.

Zum Abschluss richtet sich der Blick bereits auf die Adventszeit: Der Lions Club Oberhausen verkauft am 12. Dezember zum nunmehr 25. Mal Weihnachtsbäume zugunsten unseres Hospizvereins.

Auch nach so vielen Jahren Jahren bleibt der Rundbrief damit ein verlässlicher Begleiter für alle, die sich unserem Ambulanten Hospizverein verbunden fühlen – und ein Fenster in die Arbeit und zu den Menschen, die sie tragen.

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