Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, muss vieles organisieren. Welche Unterstützung steht zur Verfügung? Welche Leistungen lassen sich kombinieren? Und was könnte sich durch das geplante Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) ändern? Antworten auf diese Fragen gibt es beim nächsten Frühstückstreff des Ambulanten Hospiz Oberhausen e.V. am Mittwoch, 18. November 2026, von 9.30 bis etwa 11 Uhr.
Der kostenfreie Frühstückstreff gehört seit Langem zu den regelmäßigen Angeboten des Ambulanten Hospizes. Einmal im Monat kommen Interessierte zusammen, um sich über unterschiedliche Themen zu informieren, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Diesmal ist Nina Balczun-Rudenhaus zu Gast. Die Pflegetrainerin und Pflegemanagerin des Evangelischen Krankenhauses Oberhausen (EKO) erläutert, welche Veränderungen das geplante Pflegeneuordnungsgesetz für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen bringen könnte.
Dabei geht es unter anderem um die mögliche Zusammenfassung bisheriger Pflegeleistungen in neue Budgets. Wie könnten Pflegegeld, Entlastungsleistungen und Ersatzpflege künftig geregelt werden? Welche Unterstützung wäre durch eine neue Pflegebegleitung denkbar? Gerade für Menschen, die Angehörige zu Hause versorgen, sind solche Fragen von Bedeutung. Noch allerdings ist nichts endgültig entschieden. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf am 30. September 2026 beschlossen. Bundestag und Bundesrat müssen sich noch damit befassen. Einzelne Regelungen können sich deshalb im weiteren Verfahren ändern.
Nina Balczun-Rudenhaus gibt einen verständlichen Überblick über den aktuellen Stand und beantwortet Fragen der Teilnehmenden.
Wie bei jedem Frühstückstreff bleibt auch diesmal Zeit für persönliche Gespräche bei einem gemeinsamen Frühstück.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstaltungsort sind die Räume des Ambulanten Hospiz Oberhausen e.V. am Max-Planck-Ring 56 in 46049 Oberhausen.
Um vorherige Anmeldung unter 0208 810 11 10 wird gebeten.