Das Ambulante Hospiz Oberhausen e.V. erhält eine besondere Bühne: Unsere Koordinatorin Deborah Rau ist zu Gast in der neuen Oberhausener Podcastreihe „BBH SV – Wenn Helfen mehr ist als ein Job“. In der Folge über das Ambulante Hospiz spricht sie mit Sophia Klein und Volker Köster über Sterbebegleitung, Trauerangebote und das Ehrenamt, das unsere Arbeit trägt. Die Podcast-Reihe startet am 5. Mai 2026, neue Folgen erscheinen jeweils am ersten und dritten Dienstag im Monat. Die Hospiz-Folge ist für den 16. Juni 2026 angekündigt.

Für uns bedeutet diese Einladung viel, denn die Hospizarbeit lebt oft im Stillen: in Gesprächen am Bett, in Momenten des Zuhörens, in Begegnungen mit schwerkranken Menschen und ihren Zugehörigen. Der Podcast macht diese Arbeit hörbar. Er zeigt, wie vielfältig und lebensnah die ambulante Hospizarbeit ist. „Wir konnten im Gespräch sehr viel über unseren Verein erzählen: über Sterbebegleitung, über unser Ehrenamt und auch über unsere Trauerangebote“, sagt Deborah Rau. „Dabei ging es auch um Aufklärung. Viele Menschen kennen unsere Arbeit gar nicht. Deshalb freut es mich besonders, dass wir im Podcast ein bisschen aufklären konnten.“

Die Aufnahme fand am 11. April im kommunalen Bürgerfunkstudio im Bert-Brecht-Haus statt. Aus dem rund zweieinhalbstündigen Gespräch entsteht im Nachgang eine etwa einstündige Folge. Für Deborah Rau war es die erste Podcast-Erfahrung – mit Mikrofon, Kopfhörern und vielen Fragen. „Ich war definitiv aufgeregt“, sagt sie. „Aber ich bin auch gespannt auf das Ergebnis.“

Volker Köster, Stabsstelle Neue Medien, ist gemeinsam mit Sophia Klein Gastgeber der Reihe und meint: „Eine einzelne Podcastfolge hätte wenig Sinn ergeben. Eine Reihe über das Ehrenamt in Oberhausen macht dagegen total Sinn“, sagt Köster. „Wir wollen Menschen eine Stimme geben, die sich engagieren und oft im Hintergrund wirken.“

Neben dem Ambulanten Hospiz kommen in der Reihe weitere Oberhausener Ehrenamtsbereiche zu Wort, darunter Feuerwehr, Notfallseelsorge, DLRG, Johanniter und Malteser. Die Stadt Oberhausen kündigt an, die Folgen über digitale Plattformen und Social Media zu verbreiten. Ziel der Reihe ist es, Engagement sichtbar zu machen, Wertschätzung zu stärken und Menschen zur eigenen Beteiligung zu motivieren.